Herr Präsident, helfen Sie bitte den Juden nach Russland
zurück zu kehren
Offener Brief eines jüdischen Einwanderer,
des Schriftstellers Braginsky an Russlands Präsidenten
Staraja pl, 4
Moskau, 103132
Russland
Sehr geehrter Herr
Präsident,
in Deutschland leben etliche Tausend Juden, die aus
Russland eingereist sind.
Die meisten von ihnen haben ihre russische
Staatsangehörigkeit nicht aufgegeben.
Die deutschen- sowie daraufhin die Massenmedien anderer
Länder schildern das Leben dieser Menschen
ausschließlich unter dem Motto: „Die hatten das Glück,
nach Deutschland kommen zu dürfen“. Diese Behauptung
aber ist restlos falsch. Viele Juden schätzen nun ihre
Entscheidung in Deutschland Wohnsitz zu nehmen als einen
Fehler ein. Viele möchten zurück nach Russland, können
den Wunsch aber aus verschiedenen Gründen nicht
verwirklichen.
Laut Studie des Mendelssohn- Instituts Potsdam, worauf
sich viele Zeitungen sowie Politiker berufen, bestreiten
85% aller Juden in Deutschland ihren Lebensunterhalt
durch Sozialleistungen, was heißt: Die meisten Juden in
Deutschland sind arbeitslos. Arbeitslosigkeit zählt zu
den schlimmsten Leiden, die dem Menschen im Leben
widerfahren können. Ein Arbeitsloser fühlt sich wie ein
Ausgestoßener, als vom Leben Verschmähter. Nach Angaben
der Weltorganisation für Arbeit führt in entwickelten
Ländern die Steigerung der Arbeitslosigkeit um 1% zur
Steigerung der Selbstmordrate und der Anzahl der
Patienten in Psychiatrien um 4%.
Es ist offensichtlich, dass
die Lage der in Deutschland lebenden Juden von ähnlichen
Statistiken gekennzeichnet sein muss. Zweifellos ist
auch, dass diese Statistiken am deutlichsten die
schwerwiegendsten sozialen Folgen der Arbeitslosigkeit
widerspiegeln, die aber verschwiegen werden und nicht in
die Zeitungsspalten kommen.
Am meisten leiden die Kinder der Arbeitslosen. Die
Einsicht, dass ihre Eltern Marginale sind, macht sie, im
buchstäblichen Sinne des Wortes, zu seelischen Krüppeln.
Und genau dieses Missgeschick der von der Gesellschaft
ausgestoßenen Menschen beschreiben die deutschen
Massenmedien als: „Die Juden hatten das Glück, nach
Deutschland kommen zu dürfen“.
Nach dem Beginn der Perestroika und mit der Öffnung des
„eisernen Vorhangs“ emigrierten Juden aus Russland in
viele Länder: In die USA, nach Israel, nach Kanada, nach
Australien- nirgends aber ist ihre Situation so prekär
wie in Deutschland. In all diesen Ländern schaffen sie
es, sich in ein neues Leben zu integrieren, lediglich in
Deutschland erwies sich das Einleben als unmöglich. Die
Juden, die im Laufe ihrer ganzen Geschichte unikale
Integrationsleistungen erbracht haben, sind auf einmal
außer Stande sich in Deutschland zu integrieren. Der
Grund dafür ist offensichtlich die Tatsache, dass
Deutschland das Geburtsland des Holocaust ist.
Die Massenmedien wie die deutschen Politiker geben sich
keine Mühe, die hohe Arbeitslosenquote unter den Juden
zu begründen, sie wird von Zeitungen und Politikern
lediglich konstatiert. Was aber nicht bedeutet, dass die
Deutschen dafür keine Erklärung hätten. In jeder
Bierstube kann man hören, dass die hohe Arbeitslosigkeit
unter den Juden dadurch zu erklären sei, dass die Juden
nicht arbeiten wollten und überhaupt ein Volk seien, das
zu einem Schmarotzerleben geneigt sei.
Diese Meinung wird auch
von soziologischen Umfragen registriert. So ergaben z.B.
die soziologischen Forschungen der Universität Leipzig,
dass 23% der Deutschen der Meinung seien, dass die Juden
nicht arbeiten wollten und überhaupt ein Volk seien, das
mehr als andere Nationen zu verschiedener List und
Tricks geneigt seien, um ihren eigenen Profit zu ziehen.
Eine große Anzahl von Deutschen glauben, dass die Juden
nach Deutschland gekommen seien, um das Schuldgefühl der
Deutschen für die sechs Millionen während des 2.
Weltkrieges umgebrachten Juden auszubeuten und dass man
dies dulden müsse, weil alle in Deutschland lebenden
Juden Flüchtlinge seien.
Voriges Jahr fasste die Regierung den Beschluss die
Aufnahme von Juden für 1,5 Jahre zu stoppen und danach
die Einreiseregeln zu verschärfen, um sicher zu gehen,
dass die neu Zugewanderten keinen Anspruch auf
Sozialhilfe erheben würden. Die dagegen fehlenden
Proteste lassen darauf schließen, dass dieser
Regierungsbeschluss von allen Bevölkerungsschichten
gebilligt wurde.
Die Einschränkung der jüdischen Einwanderung nach
Deutschland ist seltsamerweise zeitlich mit dem Ende der
sozialdemokratischen. Regierung zusammengefallen.
Bekanntlich war das Wahlergebnis für sie unerfreulich,
und an die Macht kamen die christlichen Demokraten mit
Angela Merkel an der Spitze. Der Bezug von Sozialhilfe
sowie des Alg II durch die Juden sah vor dem Hintergrund
der sich in den letzten Jahren verschlechternden
Konjunktur in der deutschen Wirtschaft als eines der
Hauptgründe der beklagenswerten wirtschaftlichen
Entwicklung aus. Und wieder trugen die Juden an allem
Elend schuld, das Deutschland heimgesucht hatte.
Schadeten die Juden Deutschland vor dem Krieg an ihren
Arbeitsplätzen als Wissenschaftler, Rechtsanwälte und
Theaterkünstler, so tun sie es nun, indem sie sogar ihr
Haus nicht verlassen. Und schaden tun sie bloß dadurch
schon, dass sie essen, trinken, Strom verbrauchen und
die Kanalisation benutzen. All das kostet bekanntlich
Geld, und Geld wird in Deutschland genau gezählt.
Es muss ganz bestimmt welche unter den 85% geben, die
tatsächlich das Schuldgefühl der Deutschen für den
Holocaust ausnutzen, ich aber bin überzeugt, dass es nur
ein kleiner Anteil ist. Um aber noch mit einem Leben
zufrieden zu sein, das für etwa 300 Euro monatlich
bestritten werden muss bei solch hohen Preisen für
Lebensmittel, Transport und Dienstleistungen, muss man
in seinen Ansprüchen Gott weiß auf welchem Niveau
stehen- sogar einen Begriff dafür zu finden, fällt mir
schwer.
Dabei kommt nach
Deutschland nicht irgendwer - 70% der zugewanderten
Juden haben Hochschulbildung. Keine andere Diaspora in
Deutschland hat einen vergleichbaren Bildungsgrad, sogar
die Deutschen bleiben von dem Niveau der Juden stark
zurück. Und keiner von ihnen war in Russland
Schmarotzer. Lässt es sich überhaupt in der Eigenschaft
eines Lehrers, eines Arztes beziehungsweise Ingenieurs
schmarotzen? Und siehe, hier angekommen haben sie auf
einmal die Ehre als Schmarotzer abgestempelt zu werden,
trauen sich nicht mehr anderen in die Augen zu sehen,
leben wie in der Gosse.
Als diese Menschen die ersten Vorbereitungen zur
Einreise in die BRD trafen, war ihre erste, an die
Bediensteten der deutschen Auslandsvertretung gestellte
Frage: Was wird mit uns, wenn wir keine Arbeit finden,
die unserem Beruf entspricht? Jedem von ihnen wurde ein
Anspruch auf eine ihrem Bildungsniveau angemessene
Leistung zugesagt, gleich wie sich die Situation mit der
Erwerbstätigkeit auch gestalte. Alle reisten ein, wohl
wissend, dass laut in Deutschland geltender Gesetze,
niemand das Recht hat ihnen Arbeit anzubieten, die ihrem
Bildungsniveau nicht entspräche. Beiläufig gesagt,
wurden diese Regeln von den örtlichen Instanzen auch
früher nicht eingehalten, als die deutsche Wirtschaft
noch nicht in solch beklagenswertem Zustand war, wie sie
es heute ist.
So dass die Vorwürfe der
Deutschen, ein Lehrer beziehungsweise Rechtsanwalt könne
doch Essen ausfahren, oder eine Malerumschulung machen,
statt dem deutschen Steuerzahler auf der Tasche zu
liegen, in erster Linie an ihre Botschaften und
Konsulate gerichtet werden sollten. In diesem
Zusammenhang müssten die deutschen Zeitungen unter
anderem Rechtfertigungen der Mitarbeiter deutscher
Auslandsvertretungen mit Erklärungen bringen (wenn die
Massenmedien die tatsächliche Situation der jüdischen
Einwandereren wahrheitsgetreu schildern wollten), dass es
in Deutschland keine Juden gäbe, wenn man ihnen ehrlich
mitgeteilt hätte, was ihnen im Bereich der Beschäftigung
blüht und was für Leben sie erwartet.
Die gängigen Praktiken der deutschen
Auslandsvertretungen in Russland sind nicht die einzige
Ursache einer solch hohen Arbeitslosenquote unter den
Juden. Bevor ich aber andere Gründe analysiere, möchte
ich kurz die These über den nationalen Charakter der
Juden als Ursache einer hohen Arbeitslosigkeit
widerlegen.
Unter allen Völkern gibt
es Schmarotzer. Die Nichtdeutschen allerdings können
konstatieren, dass es unter Deutschen keineswegs weniger
Parasiten gibt, als unter anderen Völkern. Niemand weiß
es besser als die Juden, dass der Schmarotzeranteil
unter den Juden nicht höher als der betreffende unter
den Deutschen ist. Und wenn die Juden in Deutschland die
Möglichkeit hätten, in der Presse oder im Fernsehen den
Beschuldigungen an der Ausbeutung der Schuldgefühle
wegen des Holocaust zu widersprechen, so wäre die These
über das Schmarotzertum sicherlich schon dadurch
widerlegt, wenn man den Deutschen vorschlagen würde,
noch einmal den Inhalt des Programms der NSDAP zu lesen,
beziehungsweise sich an die Wahlergebnisse 1933 zu
erinnern sowie sich an die Tatsache zu erinnern, dass
unter der Bevölkerung Deutschlands Geld, Häuser,
Eigentum, persönliche Sachen bis Kinderwagen und
Spielzeug der sechs Millionen umgebrachten Juden
verteilt wurden.
Hier sei noch zu erwähnen, dass das Budget des 3.
Reiches ebenfalls dadurch aufgefüllt wurde, so dass
unter Berücksichtigung dessen, dass die BRD die
Verantwortung für all das übernahm, was der Nazistaat
angerichtet hatte, muss auch die Schlussfolgerung
stimmen, dass das Alg II für die Juden nicht von
Deutschen verdient wird, sondern dass es vom bei den
Juden Geraubten Eigentum stammt. Allein dieser Umstand
schon lässt beliebige Spekulationen über die moralische
Seite des Alg- Bezugs durch Juden zumindest als
unkorrekt erscheinen. Die Zeitungen aber kargen nicht
mit solchen Attributen gegenüber den mit ihrem Leben in
Deutschland nicht zufrieden Juden wie „Mitesser“,
„Abtrünnige“ und sogar „Nutznießer der Holocaustopfer“.
Einer eventuellen Erwerbstätigkeit der Juden in
Deutschland steht schon die Tatsache im Weg, dass sie
hier mit einem Schamgefühl leben müssen, allein weil
sie- als Juden- nach Deutschland gekommen sind.
Diejenigen, die aus diesem Grunde die heftigsten
Gewissensbisse fühlen, bringen keine Kraft mehr auf, um
einer Arbeit nachzugehen, sie laufen ständig, wie zur
Arbeit, zu Psychotherapeuten und Psychiatern. Und die
Schuld dafür, dass ihr Leben in Deutschland ohne
psychotherapeutische Behandlung, ohne Aufputschmittel
und andere Psychopharmaka unmöglich ist, tragen nicht
sie allein, sondern auch der deutsche Staat, der diese
Menschen mit dem Flüchtlingsstatus herein lockte, was
diese Menschen als Garantie dessen wahrgenommen hatten,
dass es ihnen in Deutschland besser gehen würde, als in
Russland.
Noch sind diejenigen am Leben, die während des Krieges
Juden verfolgten und umbrachten, immer wieder stoßen auf
den Straßen die nach Deutschland eingereisten Juden auf
sie. Nicht selten begreift ein Jude erst nach etlichen
Jahren Aufenthalts in Deutschland, dass er sich nicht
überwinden und mit den Deutschen Kontakte unterhalten
kann, mit den Menschen, die Hitler an die Macht gebracht
haben bzw. nichts dagegen unternommen haben, aber auch
mit ihren Kindern und Enkeln, und dass alles, aber auch
alles Deutsche, allein schon die deutsche Sprache
negative Gefühle hervorruft.
Es ist noch nicht so lange her, als die Abgeordneten des
israelischen Parlaments den Präsidenten Horst Köhler
aufforderten, seine Rede in der Knesseth auf Englisch,
nicht aber in deutscher Sprache zu halten, denn eine
Vielzahl von Menschen in Israel fühlen sich gekränkt,
sobald sie die deutsche Sprache hören. Dieselben
Gefühle, die die israelischen Juden empfinden,
überkommen auch die ehemaligen russischen, nun aber
deutsche Juden. Von den Urhebern der jüdischen
Einwanderung nach Deutschland wird völlig der Umstand
ignoriert , dass die Unliebe, die die Juden zu den
deutschen Nazis und den Millionen von Deutschen
empfinden, die Hitler an die Macht gebracht haben, auch
auf ihre Nachkommen und auf die deutsche Sprache
übertragen wird. Kann denn überhaupt die Rede um
Erwerbstätigkeit bzw. Integration gehen, wenn die Juden
in Deutschland nicht selten sogar den Klang der
deutschen Sprache nicht vertragen können.
Es liegt aber nicht nur an den Juden – die deutsche
Gesellschaft selbst ist für ein jüdisches Leben hier
nicht bereit. Es ist noch viel zuwenig Zeit nach dem
Holocaust vergangen, um dass hier ein normales Leben für
Juden möglich wäre. Die meisten Deutschen, sobald sie
erfahren, dass sie es mit einem Juden zu tun haben, sind
sofort bestrebt, den Kontakt abzubrechen, aus Scham,
dass sie sich mit ihm unterhalten. Ist einem Juden ein
Steinchen in den Schuh gefallen, und er macht dabei ein
unzufriedenes Gesicht, so legt der Deutsche es unbedingt
als Unzufriedenheit, als Ausdruck der Feindseligkeit
gegenüber den Deutschen aus. Den Juden vertraut man
nicht, man fürchtet sich vor ihnen und glaubt an eine
mögliche Abrechnung für den Mord an den Juden während
des 2. Weltkrieges.
Wird sich ein Deutscher, besonders nachdem er
„Schindlers Liste“ gelesen hat, von einem jüdischen Arzt
behandeln lassen wollen? Und welcher Deutsche, der beim
vollen Verstand ist, wird sich von einem jüdischen
Chirurgen operieren lassen? Wie viele Deutsche werden
nicht fliegen und ihre Flugtickets zurück geben wollen,
sobald sie erfahren, dass im Team, das den Flug
vorbereitete, ein Jude dabei ist? Und das gilt nicht nur
für die anspruchsvollen Bereiche wie Medizin bzw.
Luftfahrt. Sobald die Pizzabesteller rauskriegen, dass
ein Jude sie liefert, wird das Geschäft mit der Pizza
bald schon bergab gehen. Kein einziger Deutsche, der
sein Leben und seine Gesundheit schätzt, wird je eine
Pizza essen, die ein Jude zubereitet bzw. gebracht hat,
besonders wenn er weiß, dass in die Gaskammern nicht nur
erwachsene Juden, sondern auch ihre Kinder getrieben
wurden.
Jeder Arbeitgeber in Deutschland versteht nur zu gut,
dass in vielen Tätigkeitsbereichen allein die Teilnahme
eines Juden schon im Team eine Gewähr für die
Profitsenkung wäre bzw. den Ruin des Unternehmens
bedeutete. Wie sich dieser Umstand auf die
Arbeitslosenquote unter den Juden auswirkt, ist nicht
schwer zu begreifen. Diese Tatsache aber wird nie in
Zeitungen thematisiert bzw. im Fernsehen. Die wahren
Gründe der hohen Arbeitslosigkeit unter den Juden sowie
die Unmöglichkeit ihrer Integration in die deutsche
Gesellschaft sind völlig tabuisiert.
Der Staat könnte das Problem der Arbeitslosigkeit unter
den Juden mit Mitteln der Wirtschaft lösen. Die Lösung
des Problems der Integration der Juden in die deutsche
Gesellschaft liegt auf der Hand. Sie springt in die
Augen, das ist eine Standardlösung, sie setzt keinerlei
Genialität auf dem Gebiete der Politik bzw. in der
Ökonomik beim Ausarbeiten eines solchen Projekts voraus,
derartige Entscheidungen werden von Regierungen aller
Staaten fast tagtäglich getroffen. Was ist die Lösung?
Man sollte den Arbeitgebern bloß die Verluste
kompensieren, die sie durch die Steuersenkung einbüßen,
indem Juden beschäftigt würden. Deutschland hat lauthals
in der ganzen Welt seine Verantwortung für den Holocaust
verkündet, und die einfachste und effektivste Art und
Weise, diese Verantwortung im eigenen Land in die Praxis
umzusetzen, wären Steuervergünstigungen für die
Arbeitgeber, die Juden beschäftigen würden. Jedoch kommt
man schon 15 Jahre lang in Deutschland nicht auf diesen
Gedanken, was ein Beweis dafür ist, dass die Integration
der Juden in die deutsche Gesellschaft keineswegs das
Ziel des Staates ist.
Als Beweis dafür kann auch das Verfahren zur Anerkennung
ausländischer Abschlüsse dienen. Es lohnt sich das
Verfahren für die Juden mit dem der Deutschen aus
Russland zu vergleichen. So wird ein ausländischer
Hochschulabschluss eines Deutschen aus Russland gemäß
BVFG sowie anderer Gesetze ohne jegliche Abstriche
anerkannt, der Hochschulabschluss eines Juden aber nur
teilweise. Das bedeutet: Wenn z.B. ein Jude und ein
Deutscher an der selben Hochschule studiert haben, wobei
der Jude einen sehr guten Abschluss gemacht hatte, der
Deutsche aber sich keine Mühe im Studieren gegeben
hatte, so wird der Deutsche als vollwertiger Fachmann
anerkannt werden, der Jude aber als Halbwisser. Es ist
kaum zu glauben. Dieser Unsinn aber widerspricht
jeglicher Vernunft. Aber genauso sieht es aus- der Staat
leistet absolut keinen Beitrag zur Beschäftigung der
Juden, im Gegenteil- er hindert sie dabei.
Es wäre am einfachsten, die Politik des Staates zur
Einschränkung der Einstellung der Juden in Diensten, die
Hochschulbildung voraussetzen, durch Furcht vor
möglichen Racheaktionen für den verübten Holocaust zu
rechtfertigen: es
sind in der Tat verschiedene Dimensionen, wenn ein als
Schlosser arbeitender Jude mit der Qualifikation eines
Ingenieurs das Wasser in einer Wohnung vergiftet, oder
aber wenn die Giftsubstanzen ins Netz der
Wasserversorgung einer ganzen Stadt gelangen würden. Ein
Solcher Versuch wurde sofort nach dem Krieg unternommen.
Jedoch ist die Angst vor
einer möglichen Rache für die gegen die Juden verübten
Verbrechen nicht der wichtigste Grund, warum der Staat
die Beschäftigung der Juden in Deutschland drosselt. Es
geht darum, dass Deutschland nicht bloß Juden braucht,
sondern Juden, die das angeschlagene Selbstbewusstsein
der Deutschen heilen würden. Ein anständiger,
arbeitender, regelmäßig Steuern zahlender Jude, würde
die Schande für die Vernichtung der Juden während des
Krieges nur noch mehr steigern. Das Schandgefühl der
Bevölkerung wegen des Holocaust könnte nur der
„hässliche Jude“ mildern. Wer ruft die meiste Verachtung
bei der Umgebung hervor? Der auf Kosten anderer lebt.
Seht, sagt der Staat seinen Bürgern, nachdem er die
Quote der der Sozialhilfebezieher bis zu 85% gesteigert
hat, seht sie euch an, hört auf euch zu schämen, es
reicht der älteren Generation Mord und Beraubung von
Juden vorzuwerfen, besagt wohl die Zahl der nicht
arbeitenden Juden nichts, habt ihr wohl in den 15 Jahren
Einwanderung immer noch nicht begriffen, warum eure Väter
und Großväter für den Plan Hitlers stimmten, der vorsah,
sofort nach dem Machtantritt den Juden die deutsche
Staatsangehörigkeit zu entziehen.
Herr Präsident, helfen Sie bitte den Juden nach Russland
zurück zu kehren, unterstützen Sie uns bitte wenigstens
moralisch – dadurch schon wäre diesen Menschen geholfen
in die Heimat zurückzukehren. Durch ihre Kenntnisse und
ihre Fähigkeit zu arbeiten, so wie es allein Juden
können, leisten sie noch einen gewichtigen Beitrag zum
Wohle Russlands.
Hochachtungsvoll
Braginsky
Doktor der
Erziehungswissenschaften (RUS)